Banff

In Banff starten wir erstmal mit einem gaaaanz gemütlichen Wandertag. Als erstes ersteigen wir den Tunnel Mountain, den Hausberg über dem Ort. Im Tunnel Mountain gibt es übrigens keinerlei Tunnel, der heißt nur so, weil man früher mal überlegt hatte, hier die Eisenbahn durch einen Tunnel zu führen. Durch Banff fließt der grünlich schimmernde Bow River, dessen Ursprung am Bow Glacier wir gestern noch besucht hatten.

So liegt der Ort in einem kleinen Talkessel umgeben von Seen, Sümpfen und Bergen. Eine kleine Oase.

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Dann besuchen wir den Ursprung des Banff National Park, eine heiße (nach Schwefel stinkende) Quelle. Auf der Treppe zum oberen Quelltopf huscht etwas unter den Balken herum. Es ist ein Wolverine beim Beerenessen (Simone sagt, bei uns heißt er „Vielfraß“, sicher will sie mich veralbern). Katzengroß, schwarz glänzender Pelz, Riesenohren, fieses Gebiss und kräftige Klauen – mit dem wollen wir uns nicht anlegen.

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Nahe der Quellen drehen wir noch eine Runde auf der „Marsh Loop“. Der Wanderweg ist zugleich Reitweg. Oder sollte ich sagen, der Reitweg ist zugleich Wanderweg? Wir balancieren auf dünnen Streifen entlang der Matsche, die die Pferde aus diesem schönen Rundweg gemacht haben, genießen aber dafür den Ausblick auf den Bow River, dem der Weg lange folgt.

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Dann verjagen wir noch eine Wasserratte, die gleich aufs andere Ufer hinüberschwimmt.

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Mit so viel Wildlife hatten wir heute gar nicht gerechnet. Also begeben wir uns zum High Life in die Stadt.

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Ob wir den Abend vielleicht im Dancing Sasquatch beenden? Ich werde gleich mal Simone fragen…

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