Abschied von Key West

Nach dem wilden Ritt auf die Dry Tortu(r)gas haben wir uns nun einen geruhsamen Abend verdient.

Aber es gibt ja noch ein Rätsel zu lösen: Warum rennen am Abend alle die Duval Street rauf, als wären sie auf der Flucht? Ganz einfach: Alle wollen zum Sonnenuntergang am Mallory Square sein. Also gehen wir da heute auch mal hin.

Ein bisschen Zeit ist noch, bis die Sonne untergeht; zur Überbrückung treten am Mallory Square jede Menge Straßenkünstler auf, und einen Drink in der Ananas – alternativ in der Kokosnuss – gibt es auch dazu.

Neben Stars-and-Stripes ist ganz offiziell die Fahne der Conch Republic gehisst.

Draußen kreuzen die Sonnenuntergangshungrigen vor dem Horizont noch ein Mal hin …

… und ein Mal her …

… und dann ist die Sonne auch schon verschwunden.

Am Mallory Square tost ein kurzer Beifall auf, dann bewegt sich die Masse wieder in Richtung Stadt, zum Nachtleben.

Da wird zu kubanischen Rhythmen getanzt …

… und gegessen …

… und bei Sloppy Joe’s (Hemingway’s Stammkneipe) gehen die Lichter an.

Gegenüber laufen die ersten Travestie-Shows an – eine Amerika-untypische Eigenheit auf Key West, aber sehr amüsant anzuschauen.

Beim Hardrock Café sind schon alle Plätze voll.

Am Straßenrand bemalt jemand sein Auto (hoffe zumindest, dass es seines ist).

… und auch wir finden schließlich einen Platz auf einer Terrasse, um unsere seeerprobten Mägen wieder aufzufüllen.

Danach geht es noch auf eine Kugel Toasted Coconut-Eis zu Kilwin’s und danach fallen wir in unsere Betten – und sind erstaunt, dass dort gar kein Seegang mehr herrscht.

Am nächsten Morgen lassen wir es ruhig angehen und marschieren zum schönen Strand am Fort Zachary Taylor, wo wir es uns bis Mittag gut gehen lassen.

 

Der Schilderbaum zeigt derweil schon unser letztes Ziel an: Miami, 132 Meilen.

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