Gletschertag: Am Strand

Nach unserem Besuch an der Lagune folgen wir dem Eis auf seinem Weg ins Meer.

Laufend fahren kleine Eisbrocken und Eisberge durch den kurzen Kanal vom See zum Ozean. Die Strömung zieht sie zügig ein Stück die Küste entlang und schiebt sie dann an den Strand.

Dort landen dann kleine und größere Eisbrocken und lassen den schwarzen Lavastrand wirken, als hätte jemand (= Trolle) Diamanten verstreut.

Ein kurzes Stück fahre ich mit.

Nein nein, der saß fest am Strand auf.

Soweit das Auge reicht, liegt Eis am Strand.

Und das Wetter ist grandios. Wir beschließen immer wieder, jetzt aufzuhören zu fotografieren und nur so noch ein wenig den Strand weiter zu gehen, aber dann liegen wieder ein paar Brocken besonders fotogen in der Brandung.

Mit Brocken meine ich das Eis. Simone aber auch sehr fotogen.

Will man sich in der Brandung fotografieren lassen, muss man schnell sein …

… und ein Auge auf den Wellen behalten.

Der Gletscher direkt hinter dem Strand.

Immer größere Brocken werden angespült.

Wir holen uns unsere Brotzeit und picknicken im warmen schwarzen Sand.

Zwei Italiener sind offensichtlich lebensmüde und wollen ins Wasser gehen, aber jemand spricht sie an und redet auf sie ein, bis sie von ihrem Unterfangen ablassen. Wo Eisblöcke so groß wie Omnibusse, und so schnell wie Omnibusse, vorbeifahren, ist Baden halt keine gute Idee. Mag schon sein, dass die See sie einige hundert Meter westwärts wieder an den Strand gespült hätte. Aber als Eisklötze halt.

Froh, dass wir jetzt nicht Zeuge einer aussichtslosen Rettungsaktion werden mussten, beenden wir unser Picknick und dösen noch ein wenig in der warmen Sonne. Doch das war der Gletscher für heute noch nicht genug! Es geht noch weiter…

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