Ausflug zu Van Gogh in Kalmar

Wie bereits erwähnt ist der Kaffee im Bett die wichtigste Mahlzeit des Tages. Da es heute recht regnerisch aussieht, nehme ich sogar noch eine zweite Tasse.

Wir frühstücken in Ruhe und gehen dann kurz in Ort rüber, Erdbeeren kaufen. Da Regen angesagt ist, und nun auch schon die ersten Tropfen fallen, entschließen wir uns für einen Ausflug ins zwei Stunden südlich gelegene Kalmar.

Am Süden soll der Regen knapp vorbeiziehen, und, was soll ich sagen, das tut er auch. In Kalmar angekommen, scheint die Sonne.

Unser Ziel ist das Schloss Kalmar, das sehr adrett auf dem Wasser liegt. Im Schloss bekommt man eine Idee davon, wie hart und schwer das Leben als Schlossherr einst gewesen sein muss.

Schwan esse ich ja eh nicht, und Hunger haben wir auch keinen. Also sehen wir uns noch weiter um.

Zu unserer Überraschung ist diesen Sommer eine Sonderausstellung zu Van Gogh zu Gast. Das moderne Ausstellungskonzept spart sich das Aufhängen von Originalen, erzählt dafür das Leben Van Goghs in einigen Räumen.

Kern der Ausstellung ist dann der große Saal mit mehreren Projektionen an Wänden und sogar am Boden, auf denen Details der Werke des Künstlers erklärt und gezeigt werden.

Untermalt mit perfekt abgestimmter Musik wird hier das Lebenswerk chronologisch gezeigt. „Van Gogh, wie Sie ihn noch nie gesehen haben“ lautet das Konzept, und das geht tatsächlich so auf. Diese Details hätte man auf Originalen an der Wand nie gesehen.

Die Ausstellung war eine tolle Überraschung. Wir schauen uns danach noch die weiteren Räume des Schlosses kurz an.

Im Burghof herrscht reges Treiben, hier gibt es ein riesiges Kinderprogramm. Man kann gegen den schwarzen Ritter kämpfen, vom mechanischen Pferd aus ringerlstechen. Überall laufen kleine Ritter und Burgfräulein herum und das Burg-„Personal“ ist komplett kostümiert. Toll, wie viel Mühe man sich hier gibt.

Apropos Mühe. Da hat doch dieser Artus sein Schwert stecken lassen! Wie nachlässig!

Ist das Königreich jetzt mein?

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