Noch ein Besuch im North End

Nachdem Simone den Vormittag ohne mich entlang des „Freedom Trail“ durch Boston gelaufen ist, treffen wir uns zum Mittagssnack im Public Market. Ein saftiges Pastrami-Sandwich und einige Fish Tacos später suchen wir wieder den Freedom Trail, eine rote Linie, die sich durch ganz Boston zieht und der man nur folgen muss, um alle Schauplätze der Stadtgeschichte, von Boston Massacre bis zur Boston Tea Party, abzuklappern. Wir kehren nun Downtown den Rücken …

… und folgen dem Trail hinüber nach North End. Endlich lerne ich, wer eigentlich Paul Revere war, dessen Reiterstandbild so fotogen im North End steht. Er war einer der Reiter, die die heimischen Truppen in Lexington nach einem nächtlichen Ritt vor der Ankunft der britischen Truppen warnte. In Lexington fiel dann der „Schuss, den die ganze Welt hörte“ zum Beginn des amerikanischen Unabhängigkeitskriegs.

Wir gehen noch einmal bis zum alten Friedhof hinter…

… und wieder zurück zur Paul Revere Mall.

Dort rückt gerade die Feuerwehr aus.

Wir trinken einen Cappuccino in der Bar am Eck, wo auf mehreren Fernsehern italienischer Fussball läuft.

Dann orientieren wir uns hinüber zur Waterfront und lassen es für heute erstmal gut sein.

Nach einer kleinen Pause im Hotel fahren wir zurück ins North End, denn hier gibt es selbstverständlich auch die besten italienischen Restaurants.

Wir kehren bei Euno ein und entscheiden uns für zwei Mal Veal Piccatta, was wir nicht bereuen.

Im Anschluss schlendern wir noch ein wenig durchs North End und schauen natürlich auch kurz bei Mike’s Pastry rein. Leider haben wir heute aber keinen Platz mehr für Mike’s Monster-Cannolli.

Nach all dem Essen entscheiden wir uns, den Heimweg zu Fuß anzutreten, was wir entlang der Waterfront und mit schönen Blicken auf Bostons Skyline sehr gerne tun.

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