Badwater

Weiter geht es nun nach Badwater, hier ist wirklich der tiefste Punkt des Kontinents, 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel. Wir marschieren weit hinaus auf den Salzsee, der tatsächlich an vielen Stellen eine ziemlich rutschig-feuchte Angelegenheit ist. Es ist also nicht so, dass es hier in der Trockenheit kein Wasser gäbe. Das Wasser ist schon da, es ist nur leider total versalzen. Das mussten auch die Entdecker dieser Gegend feststellen, als sie ihre Pferde hier trinken ließen, und diese das leider gar nicht gut vertrugen. Daher der Name: Bad Water.

Beim Trocknen wirft das Salz den Boden in Formen auf, die an Achtecke erinnern. Bohrt man an bestimmten Stellen mit dem Finger in das lehmartige Salz, dann sammelt sich gleich Wasser in dem Loch. Thomas versucht mich nach Eigenversuch davon zu überzeugen, dass ein Salzpeeling die Haut ganz glatt und weich macht, und so reiben wir uns gleich mal kräftig die Hände ein. Ganz überzeugt hat er mich nicht. Zudem er der Wirkung des Wundersalzes selbst misstraut. Denn trotz Aufforderung weigert Thomas sich, das Peeling doch auch mal im Gesicht auszuprobieren. Nun gut, beim nächsten Mal.

Ach ja, das obligatorische Foto vom Badwater-tiefster-Punkt-Schild reiche ich hier noch nach, ist auf der anderen Kamera. Um ein Foto mit uns beiden drauf zu erhalten gibt es hier draußen übrigens die üblichen drei Möglichkeiten: 1. Selbstauslöser, 2. jemanden fragen, ob einen fotografiert, und 3. jemanden fragen, ob man ein Foto von ihm machen kann, der fragt dann automatisch zurück, ob er auch ein Foto von einem selber machen soll. Diesmal haben wir Weg 3 gewählt.

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