Crater Lake

Am späten Mittag erreichen wir den Crater Lake National Park. Der Name sagt schon viel: Hier ist vor Jahrtausenden ein ganzer Berg explodiert, hat einen Krater mit rund fünf Meilen Durchmesser hinterlassen, der dann mit Wasser vollgelaufen ist. Der See hat keine Zu- oder Abflüsse, trotzdem bleibt der Wasserstand konstant, durch nahezu identische Mengen an Verdunstung und Niederschlägen. Im Winter fallen hier auf rund 2000 Metern Höhe gut 12 Meter Schnee, auch das kommt dem Wasserstand dann zugute. Wir haben das kurze Zeitfenster im Sommer genutzt, in dem alle Zufahrten zum Crater Lake offen sind. In vier Wochen schließen die Lodges hier oben schon wieder und verrammeln alle Fenster für den Winter.

Von Winterwetter ist aber heute keine Spur. Extra für unseren Aufenthalt hier haben wir uns die wärmsten Klamotten mitgenommen, nun herrschen sommerliche 29 Grad. Beim ersten Blick hinab in den Krater entfährt hier sicher jedem das gleiche „Wow“. Der See präsentiert sich in tiefstem Blau, denn das Wasser ist unglaublich klar und bis zu 2000 Fuß (600m!) tief.

Wir beschließen eine Wanderung am Kraterrand entlang hinüber zum Discovery Point. Während die Tagesausflügler den Park schon verlassen (denn die nächsten Ortschaften mit Motel-Infrastruktur sind weit weit weg), genießen wir die unglaubliche Stille und den Frieden in der Abendsonne. Wir müssen heute nicht mehr weit fahren, denn wir übernachten in einer Cabin nur wenige Meilen vom Kraterrand entfernt. Unsere kleinen Freunde, die Chipmunks, begleiten uns auf dem Rückweg. Kurz nach Sonnenuntergang beziehen wir dann unsere Cabin. Zur Cabin kann ich nur vermerken: Ist ja nur für eine Nacht. Und morgen wollen wir ohnehin früh raus.

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