Zu den Hexen nach Salem

Nach unserem revolutionären Besuch in Bosten checken wir heute aus dem Hotel aus und starten unseren Road Trip. Huzzah!

Wir verlassen Boston in Richtung Norden und unser erster Halt ist in Salem.

Salem war einst der größte Seehafen Nordamerikas und durch das Customs House, das Zollamt am Hafen, liefen alle Güter aus Europa, Asien, Südamerika und Indien.

Gehandelt wurde schon damals mit allem, was denkbar war, vom Fass Wein bis zum Regenschirm…

… vom Tee bis zum Teeservice.

Ein Rundgang durch Salem führt uns zum Hexenmuseum gegenüber des Commons. Das Hexenmuseum sparen wir uns, aber die Hexengeschichten sind in Salem allgegenwärtig. Hunderte wurden hier als Hexen oder Hexer gemeuchelt.

Das Prinzip war wie gehabt: Nachbar hat grüneren Rasen als man selbst. Nachbar muss verhext sein. Nachbar wird gehängt. Aus purer Gütigkeit kauft man Nachbars Haus für ein paar Gulden.

Das ganze lief prächtig, bis schließlich auch die Frau des Gouverneurs des Hexendaseins verdächtigt wurde. Da schob dieser dem Treiben einen Riegel vor, brach alle Hexenprozesse ab, strich die zugehörigen Gesetze und ließ alle Verdächtigen frei.

Der Herr auf dem Foto ist aber weder der Gouverneur, noch eine Hexe, sondern der Stadtgründer Salems.

Schöne Häuser gibt es in Salem, so wie überall in Neuengland.

Wetter passt auch.

Auch weitere Hexenmuseen lassen wir aus.

Stattdessen laufen wir zu „Ye Olde Pepper Candy Company“, angeblich Amerikas ältestem Süßigkeitenladen, wo wir uns mit „Reiseproviant“ eindecken.

Wir lassen die Hexen in Salem zurück, und fahren weiter die Küste hinauf.

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